Wurst

Wir alle wissen: Eine fleischarme, abwechslungsreiche Ernährung tut uns gut. Viel Gemüse, viel Eiweiß in Form von Hülsenfrüchten, Vollkorn, viel trinken, und zwar nicht nur Bier, ja, all das ist gut für den Körper und vielleicht … nee, für die Seele ist das nüscht. Weil ich gern steinalt werden möchte (Leben ist geil!) und weil … [Weiterlesen…]

Bis auf die Knochen

Heute war der erste richtige Novembertag. Trübe. Neblig. Kalt. Als ich unter der Linde an der Wegkreuzung, die in die Felder führt, entlanglief, regnete es Nebeltropfen von den Blättern auf mich. Seltsam, die Bäume haben ihr Laub in diesem Herbst sehr lang. Schön bunt ist es immer noch, erst langsam wehen die Novemberwinde die Blätter … [Weiterlesen…]

Sterben

Die Sonne scheint heute ganz wunderbar, es ist ein zu warmer, sonniger Novembertag. Ich gehe gern laufen bei diesem Wetter, schnappe mir den Hund und trabe fünf Kilometer durch die umliegenden Dörfchen und durch den Wald. Der Hund läuft meist neben mir, ab und zu schnüffelt er hier und da im Wald herum, gern wälzt … [Weiterlesen…]

Von der Langsamkeit

Wer bremst, verliert. So sah meine Wahrheit lange aus. Als meine Kinder laufen lernten, waren auch sie viel im Trab unterwegs, als würde der gewonnene Schwung sie davon abhalten, umzufallen. Als sie lernten, Fahrrad zu fahren, galt auch hier: Schneller ist besser. Klar, wenn man langsam wird, wird’s wackelig. Die vergangenen 2,5 Jahre haben mir … [Weiterlesen…]

Rot

Wir richten uns ein auf einen langen, dunklen Herbst: Die Indizenz-Ampel steht nun auch in Lüchow-Dannenberg auf rot und signalisiert damit ein starkes bis eskalierendes Infektionsgeschehen. Wir bleiben zu Hause, in der Öffentlichkeit tragen wir Masken und halten Abstand. Der Herbst, das war einst die Zeit der Konzerte und Theaterbesuche, der Kochabende mit Freunden. Nun … [Weiterlesen…]

Zimt und Curry

Wir haben Erntezeit im Wendland, immer noch. Das Getreide ist längst runter, aber es sind noch viele Kartoffeln in der Erde, und die Roder schieben sich gemächlich über die Äcker, während obendrauf die Ernteleute stehen und sortieren: Steine, Unkraut, halbtote Kröten (ja, leider!) und sonstiger Kram raus, die schönen gelben Kartoffeln dürfen weiterfahren und landen … [Weiterlesen…]

Fuckyeah

Heute möchte ich mit meinem Blogbeitrag einmal etwas zur Bildung meiner geschätzten Leserschaft beitragen. Und bevor Ihr jetzt gähnend auf das kleine rote Kreuzchen drückt, haltet ein! Denn ich möchte Euch von einem Besuch berichten, der meinen Horizont erweitert hat. Es ist ein bisschen peinlich, aber ich war noch nie in meinem ganzen langen Leben … [Weiterlesen…]

Freies Wendland

Gestern ging es über die Ticker, der SPIEGEL hatte es auf seiner Homepage, noch vor der eigentlichen Pressekonferenz: Der Gorlebener Salzstock wird bei der Suche nach einer Endlagerstätte für atomaren Restmüll keine Rolle mehr spielen. Es ist eingetreten, worum sich die Aktivisten im Wendland, allen voran die Bürgerinitiative für Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, kurz BI, seit vier … [Weiterlesen…]

Nachbarschaft

Seit zwei Wochen wohne ich nun in meiner neuen Wohnung, und hier und da lerne ich neue Menschen kennen. Manche schenken mir Äpfel, manche gehen ein Stück spazieren mit mir, und einige haben mir schon ihre spannende Geschichte erzählt. In meiner Wohnung fehlte eine Zimmertür, die alte war bei dem Versuch eines Jugendlichen, im Hause … [Weiterlesen…]

Wendland, anders

Fährt man aus Zentral-Wendland heraus Richtung Uelzen, dann verändert sich die Landschaft. Die Wiesen sind saftiger, die Felder größer. Die Höfe haben prächtige Backsteinhäuser und sind von Feldsteinmauern umgeben. Hier herrschte offensichtlich Wohlstand, als die Landwirtschaft noch das tonangebende Geschäft war. Ich bin nun mitten in diese Gegend gezogen. In Gülden gibt es eine alte … [Weiterlesen…]