Der Name des Bogens

Seit ein paar Tagen beschäftigt mich der französische Journalist, Schriftsteller und Abenteurer Sylvain Tesson. Er bereiste mit einem alten Motorrad den Weg, den Napoleons Truppen bei ihrem Rückzug aus Russland einschlugen, er machte sich im Himalaya auf die Suche nach dem Schneeleoparden, er lebte ein halbes Jahr am Baikalsee, sechs Tagesmärsche entfernt von der nächsten … [Weiterlesen…]

Zu Hause

Es regnet. Seit ich wieder im Wendland bin, regnet es. Mal kleine, mal große Tropfen. Es gibt auch mal eine Stunde Pause. Aber dann fängt es wieder an. Für meine Pflanzen draußen im Garten ist das fein, die freuen sich über den Regen. Für mich – naja. Ich hatte in Frankreich Sonne und Wind und … [Weiterlesen…]

Canoyns durchqueren

Ich habe dem Tod mal wieder ins Gesicht gesehen. Ich hasse Abenteuer, wirklich. Aber ich habe einen Liebsten, der zum Abenteurer geboren ist und der extra für mich manchmal Baby-Abenteuer macht, damit ich ab und zu die Nase aus meinen Büchern nehme. So hat er für unseren Urlaub eine Tour durch eine tiefe, wunderschöne Schlucht … [Weiterlesen…]

Alpenmilch

Es gibt das wirklich: Braune Kühe, die gemütlich auf Almwiesen grasen. Erstaunlich, mit welcher Gelassenheit sie die steilen Hänge erklimmen. Wenn sie da so stehen und fressen, frage ich mich, ob sie vielleicht zwei lange und zwei kurze Beine haben. Wie kann man so dastehen an so einem Hang? Wir sind die kurvigen Straßen hinterm … [Weiterlesen…]

Reisefieber

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen: Reisen macht schlau und außerdem ist es prima, mal das Gehirn zu lüften und zu schauen, wie die Menschen es anderswo so machen mit dem Essen und Grüßen und überhaupt. Deshalb plane ich gerne Reisen, ich fahre mit meinen Kindern in europäische Großstädte, damit wir … [Weiterlesen…]

Alt

Die Zeit vergeht so schnell. Ich kann mich noch erinnern, wie ich als junges Ding nachrechnete, wie alt ich zur Jahrtausendwende sein würde. 26. Das fand ich noch erträglich. Heute bin ich fast 48 Jahre alt und nun ist der Sommer schon wieder fast vorbei. Auf den Getreidefeldern stehen nur noch Stoppeln und die Tage … [Weiterlesen…]

Käferfriedhof

Im Wald ist es gerade schön kühl und schattig. Heute war ich Kiefernzapfen und Holz für unser Lagerfeuer sammeln und habe auf dem Heimweg viele schöne Waldmistkäfer gesehen. Mein Spazierweg wird auch gerne von Reitern genutzt und die Haufen von Pferdeäpfeln sind ein feines Mahl für die schillernd blauen Gesellen. Mistkäfer haben es schwer in … [Weiterlesen…]

Fred Ferkel

Ich habe manchmal so einen Hunger nach unvernünftigen Süßigkeiten. Nach Dreck, nach Schweinerei. Wie gut, dass es Fred Ferkel gibt! Die kleinen rosa Gummigesichter aus der pinken Plastiktüte machen mich glücklich. Ich kann sie rauschhaft in mich hineinstopfen, aber halt! Zuerst müssen die kleinen, Gummi-Ohren abgeknabbert werden. Die sind etwas fester als der Rest des … [Weiterlesen…]

Sommer

Wusstet Ihr, dass Kiefernzapfen, die auf dem Waldboden liegen, sich bei Regen schließen? Sie werden wieder ganz klein und schmal. Und wenn die Sonne sie trocknet, öffnen sie sich wieder. Und wusstet Ihr, dass der Rote Fingerhut, Digitalis Purpurea, ein starkes Herzmittel ist, das schon vor Zeiten gegen Herzinsuffizienz, gegen Ödeme aber auch gegen den … [Weiterlesen…]

Fixe Tippelei

Neulich, als die Tage noch kühl und verregnet waren, trafen wir uns vor dem Büro des Holzvolks, um eine Gesellin, die in Hohenvolkfien bei Jan und Isi ihre Ausbildung zur Zimmerin erfolgreich abgeschlossen hatte, beim „Losgehen“ zuzusehen. Die junge Frau brach auf zu „drei kurzen Jahren und einem langen Tag“. Auf Wanderschaft, auf die Walz, … [Weiterlesen…]