Viel passiert

Mehr als zwei Jahre ist es her, dass ich aus dem schönen Wendland berichtet habe. Zwei Jahre, in denen sehr viel passiert ist. Im schönen alten Haus wohnt nun der Vater unserer Kinder, mein lieber Ex-Mann. Und ich bin ausgezogen, auf neuen Wegen unterwegs, aber immer noch Wendländerin. Mein neues Zuhause liegt in einem kleinen … [Weiterlesen…]

Nicht auf den Scherben stehen bleiben

Alles ist schrecklich. Die Angst in den Augen meiner Jüngsten, dieses Nicht-Verstehen, aber spüren, was kommt. Diese Kühle hier im alten Haus, wo wir einmal glücklich waren. Ich gehöre hier nicht mehr her, aber ich habe noch kein neues Zuhause. Es ist ungemütlich und gar nicht mehr schön, dabei hat sich noch gar nicht so … [Weiterlesen…]

Leben kaputt

Es ist etwas passiert. Etwas trauriges, schlimmes… Ich ziehe in den nächsten Tagen aus dem Haus aus, dass der Vater meiner drei Kinder und ich vor sechs Jahren gemeinsam gekauft haben. Wir haben uns getrennt, und ich mag nicht mehr hier wohnen, er hingegen schon. Wir werden die Kinder ziemlich gleichmäßig auf uns verteilen, ein … [Weiterlesen…]

Wer nicht kräht, der nicht gewinnt

Das ganze Jahr liegt der Beutower Dorfplatz in friedlicher Stille. Am 1. Mai aber wuselt und wimmelt es, Autos parken an den Zufahrtssträßchen, Fahrradtouren machen Station auf dem Rundling, verspeisen Bratwürste und lassen sich die Maibowle schmecken. “Das Hähnekrähen ist ein kleines Dorffest”, erzählt mir Patrick Hahn. Er ist Mitglied des Rassegeflügelzüchter-Vereins und hält auf dem … [Weiterlesen…]

Fischen im Matsch

  Weil ich 2013 für eine Reportage ein ganzes Jahr mit der Küstener Ortsfeuerwehr herumgefahren bin, darf ich ab und zu für die Elbe-Jeetzel-Zeitung über Feuerwehr-Themen berichten. Das mache ich sehr gern, denn meist ist es spannend, was da passiert. Die Frauen und Männer in blau-orange sind mit Ernst und Sachverstand bei der Sache. Brände … [Weiterlesen…]

Kranich

Kommt von weit her Nicht aus dem Süden Viel weiter: Aus fremden Welten Sein Rufen ist geheimnisvoll und fremd Trompeten, wen rufen sie? Roter Fleck im Nacken Federbusch, Sein stolzer Gang Er schreitet. Kranich, willkommen! Du wohnst In den Wäldern Bleib hier, komm wieder!

Hundszunge, Storchenschnabel und Wolfsmilch

Auf meinen Spaziergängen komme ich oft an einer Wiese vorbei, die ein wahres Kräuterwunder ist: Ein Nachbar kaufte sie vor zwanzig Jahren, um dort eine Wildblumenwiese anzulegen. Über dieses kleine Paradies hinwegzulaufen, ist, als würde man durch ein begehbares Pflanzenlehrbuch laufen. Alles wächst hier, was das Herz sich wünscht: Küchenschelle und Himmelschlüssel, Hundszunge und Wolfsmilch, … [Weiterlesen…]

Mäh!

Seit kurzem gucken hier ja überall die grünen Hälmchen aus der Erde, die Maulwürfe drehen völlig durch und alles ist auf Vermehrung und Wachsen aus. Die Schafe haben einen ziemlichen Vorsprung, sie sind bereits seit Wochen dabei, ihre Lämmer zu werfen, und Gisi vom Milchschafhof in Diahren hat alle Hände voll zu tun, weil hier und da … [Weiterlesen…]

Ode an den Spaten

Jetzt, wo die Tage wieder länger werden und der Frost nicht mehr in den Boden beißt, schicken alle, die so lange in der Erde geschlafen haben, ihre grüne Vorhut aus der Erde. Walderdbeeren, Phlox und Türkischer Mohn, Pulsatilla und auch der Giersch. Ganz harmlos hat er sich zwischen die Erdbeeren geschummelt, so dass ich ihn … [Weiterlesen…]

Winter im Wendland, und dann der Frühling

Der Künstlerhof, für den ich arbeite, hat immer mal nette Gäste. Im Moment wohnt dort ein Poet. Er heißt Jan Wagner und schreibt Gedichte, die die Dinge beschreiben wie sie sind ohne dabei nüchtern zu werden. Er schreibt Gedichte ganz nach meinem Geschmack. Nun sitzt er auf dem Künstlerhof in seinem Studierstübchen und arbeitet und … [Weiterlesen…]