Dem Tode von der Schippe

Soeben komme ich von meiner täglichen Hunderunde zurück. Diesmal musste ich nicht um mein Leben fürchten. Vorgestern allerdings war es ziemlich knapp: Hinter unserem Grundstück liegt die Rinderweide vom benachbarten Bauernhof. Wir gehen auf unseren Spaziergängen gerne daran vorbei Richtung Wald. Auf der Weide steht eine bunt gemischte Mutterkuh-Herde mit Kälbchen und imposantem Bullen. Jedes … [Weiterlesen…]

Land unter

Es ist paradox: Hier scheint seit gestern die Sonne vom Himmel, es ist warm und schön. In Tschechien aber regnet es immer noch, und von dort her rollt eine Flutwelle die Elbe hinab. In Schnackenburg ganz im Südosten des Landkreises wird ihr Eintreffen am Sonnabend erwartet. Während Bayern und Sachsen bereits mit den Aufräumarbeiten nach … [Weiterlesen…]

Update

Nun ist es fast ein ganzes Jahr her, dass ich über unser Wendland-Abenteuer berichtet habe. Einiges ist inzwischen geschehen: Wir haben Löcher in Wände gerissen, einen Weg gepflastert, neue Hühner und ein putziger Hund sind eingezogen und wir haben die letzte Kulturelle Landpartie knapp überlebt. Vor allem aber habe ich inzwischen Fuß gefasst und arbeite … [Weiterlesen…]

Jetzt aber!

Neulich auf dem Klo, dem einzigen Ort in diesem Haus, an dem ich in Ruhe Zeitung lesen kann, las ich über die Princeton-Professorin Christy Wampole. Sie schrieb kürzlich in Berlin einen Essay wider die Ironie. Ihre Kritik: Die Hipster-Szene in Berlin verstecke sich hinter der Ironie. Nichts sei so gemeint wie es erscheine. Vintage-Kleidung, Schnauzbärte, … [Weiterlesen…]

Pechsträhne

Ihr lieben Tagebuchverfolger, jetzt könnt Ihr mal lesen, wie schnell die Dinge sich ändern können. Eben noch war alles prima: Finger alle dran, Leben schön, Haare tiptop, Auto heil. Und dann: Wollte ich Dummerchen unbedingt zu meinem Lieblingsfriseur in die Weltstadt Hamburg fahren. Ich hätte es nicht tun sollen. Alle inneren Stimmen plärrten im Chor: … [Weiterlesen…]

So.

Die Kinder schlafen, der Mann muss noch arbeiten, die Katzen sind draußen im Regen unterwegs, nasse Mäuse fangen. Da hab ich doch glatt mal Zeit, aufzuschreiben, was seit der Eiertragödie so passiert ist. Und das war nicht wenig! Zuerst kamen Künstler Uli nebst Frau Sabine zu Besuch und hängten Ulis Fotografien unter großem Gehämmer, Gemesse, … [Weiterlesen…]

Alles futsch.

Etwas schreckliches ist passiert. Als ich heute nachmittag nach meinen Hühnereiern sah, waren alle kalt. Die Brutmaschine, ein betagtes Modell vom Nachbarn, hatte über Nacht ihren Geist aufgegeben. Es ist schlimm, wenn eine solche Information ganz langsam ins Hirn sickert. „Die Eier sind kalt. “ Ich habe mit der Schierlampe verzweifelt nach Leben gesucht, aber … [Weiterlesen…]

Das Geheimnis des Lebens

Das liest sich sicher ziemlich schwülstig, aber es ist wirklich so: Wir haben vor vier Tagen 18 Hühnereier in einen Brutautomaten gelegt, und heute konnte ich schon die Embryonen sehen. Mit einer so genannten Schierlampe habe ich die Eier im Dunkeln angeleuchtet und siehe da: kleiner Fleck mit Adern in 17 von 18 Eiern. Da … [Weiterlesen…]

Regenwetter

Heiß ersehnt und lang erwartet trifft nun endlich Regen ein. Seit Tagen schon ziehen dicke Wolken über unseren Garten hinweg, aber bisher gab es keinen Tropfen. Viele Bauern haben schon die großen Beregnungsanlagen auf ihre Felder geschafft, so trocken ist es im Landkreis. Nun aber, endlich: Ein leises Plätschern und Rauschen, Rittersporn, Akelei und Löwenzahn … [Weiterlesen…]

Boot

Es läuft  da ein Mann durch die Welt und sieht die Dinge anders. Er macht Bilder, damit wir teilhaben können. Danke, Uli. Das hier gezeigte Bild ist, wenn ich mich richtig erinnere, ein Stück von einer Tennentür in Bussau.