Herbsttag

Ich sah heute: Einen kleinen Falken, der sich in er Luft mit einer Krähe stritt. Sie flogen und flatterten über dem Feld. Ich sah einen Teppich aus rotem Laub, der sich an einen Teppich aus gelben Blättern schmiegte. Ich sah die gleichen gelben Blätter auf einem dicken Moosbett. Wie gelbe Tupfen lagen sie da, wie … [Weiterlesen…]

Nix für schwache Nerven

So ein Labrador ist ein ganz tolles Tier: Nervenstark, freundlich, verspielt, geduldig. Und: verfressen. Die tägliche Portion Trockenfutter vertilgt meine Hündin Wilma morgens nach dem ersten Spaziergang im Handumdrehen. Und dann ist den Rest des Tages Kohldampf angesagt. Die Arme sucht und schnüffelt und hat inzwischen so ihre Quellen. Seit wir im Frühling in meine … [Weiterlesen…]

Der Mond

Ich fülle meinen Blog gern mit Geschichten, die sich um Bilder ranken. Ich laufe durch mein Leben und fange schöne Momente ein. Oft in der Natur, manchmal mit Menschen. Und dann erzähle ich die Geschichte dazu. So ist es ganz leicht, zu schreiben. Nun war ich gestern mit meinem Hund spazieren und habe ein dieses … [Weiterlesen…]

Schon wieder Pferde

Weil ich im Moment sehr viel Zeit habe, verbringe ich meine Tage auf dem Ponyhof meiner Freundin Piri. Wir misten zusammen aus, schaufeln Gerste aus großen in kleine Säcke, führen Pferde von A nach B und reiten gemeinsam aus. Es ist ein feines Leben, das ich da gerade führe. Heute habe ich mir leider mit … [Weiterlesen…]

Sulaika

Ich habe es ja schon geschrieben: Es wird Herbst. Diese Jahreszeit ist für mich, die ich an einer hartnäckigen Depression leide, eine böse Jahreszeit. Es ist schwierig, den Kopf oben zu behalten und nicht einfach in die watteweiche Traurigkeit hinüber zu gleiten. Nichts ginge mehr, außer schlafen und traurig sein. Essen geht nicht, lachen geht … [Weiterlesen…]

Wie eine Lichtung entsteht

Hinter dem Dorf Grabow gibt es einen schönen großen Buchenwald. Ich liebe diese Bäume. Sie formen mit ihren Stämmen und mit ihrem Blätterdach Kathedralen, mit Säulen aus Holz und einer Kuppel aus Blättern und Licht. Ich gehe sehr gern in diesem Buchenwald spazieren, der von einem Bächlein durchflossen ist und in dem am Boden Farne … [Weiterlesen…]

Metamorphose

An der Straße, die vom Waddweitzer Kreisel nach Prießeck und weiter nach Clenze führt, liegt seit einigen Tagen ein überfahrener Waschbär. Wohlgenährt und ohne sichtbare äußere Verletzungen. Ich sehe ihn jeden Tag, wenn ich mit dem Fahrrad meine Hunderunde mache. Erst war er einfach ein totes Tier. Der Hund schnüffelte interessiert, ließ ihn dann liegen. … [Weiterlesen…]

Hühnerhabicht

Ich ging gestern mit meinem Hund über die Wiesen spazieren. Ganz in der Nähe liegt das Dorf Diahren, und hinter diesem Dorf hat ein Hühnerbauer sein Federvieh. Die glücklichen Viecher dürfen über üppig grüne Wiesen laufen und sehen ziemlich zufrieden aus. Lachshühner sind es, mit cremefarbenem Gefieder und lustigen Backenbärten. Sie scharren nach Würmern und … [Weiterlesen…]

Maus im Haus

Heute morgen ging ich durch mein Badezimmer und fühlte es gleich: Etwas ist anders. Ich bin nicht allein. Im Augenwinkel sah ich einen Schatten in der Badewanne und siehe da: Ich hatte Besuch. Von einer kleinen, sehr erschrockenen Maus, die sich vertrauensvoll an ihren neuen Freund, den Duschkopf kuschelte. Sie hatte wohl schon die ganze … [Weiterlesen…]

Vergänglichkeit

In meiner Garage ist etwas gestorben. Warum ich das weiß? Ich kann es riechen. Meine Garage ist mein Keller, meine Abstellkammer, mein Lager. Dort hängen die Wintermäntel, die Matratzen für Gäste liegen dort und ein großer Haufen Schuhe lagert an der Wand. Im Sommer die Winterschuhe, im Winter die Sommerschuhe. Manchmal gehe ich dorthin, weil … [Weiterlesen…]