Der Name des Bogens

Seit ein paar Tagen beschäftigt mich der französische Journalist, Schriftsteller und Abenteurer Sylvain Tesson. Er bereiste mit einem alten Motorrad den Weg, den Napoleons Truppen bei ihrem Rückzug aus Russland einschlugen, er machte sich im Himalaya auf die Suche nach dem Schneeleoparden, er lebte ein halbes Jahr am Baikalsee, sechs Tagesmärsche entfernt von der nächsten … [Weiterlesen…]

Im Dunkeln laufen

Irgendwann im Frühling habe ich angefangen, zu laufen. Ich werde älter, am Bauch und an den Hüften setze ich kleine Speckröllchen an, die zwar ihren Charme haben aber bitte nicht größer werden sollen. Auch gegen miese Stimmung und kalte Füße hilft eine kleine Laufrunde super. Ich laufe alle zwei Tage fünf Kilometer. Das ist eine … [Weiterlesen…]

Zwei Jahre

Ende November, Anfang Dezember erinnern mich Licht, Temperatur und Gerüche an die Zeit vor zwei Jahren. Damals war ich krank, ich „fuhr ein“. Acht Wochen war in der Psychiatrischen Klinik in Uelzen, dann, nach einem Versuch, zurück ins Leben zu gehen und einfach weiterzumachen wie bisher, war ich noch weitere acht Wochen in der Tagesklinik … [Weiterlesen…]

Hoher Mechtin

Gleich hinter meinem Haus beginnt der Wald. Hohe Kiefern, sandiger Boden. Durch den Wald führt der Weg in den Hohen Mechtin. Der kleine Höhenzug ist mit 142 Metern über Null die höchste Erhebung des Wendlands. Gemächlich können Besucher auf einem breiten Weg hinaufwandern, links und rechts steht alles voller Heidelbeerbüsche. Im Sommer werden wir hier … [Weiterlesen…]

Bis auf die Knochen

Heute war der erste richtige Novembertag. Trübe. Neblig. Kalt. Als ich unter der Linde an der Wegkreuzung, die in die Felder führt, entlanglief, regnete es Nebeltropfen von den Blättern auf mich. Seltsam, die Bäume haben ihr Laub in diesem Herbst sehr lang. Schön bunt ist es immer noch, erst langsam wehen die Novemberwinde die Blätter … [Weiterlesen…]