Regenwurmmatsch

Nun regnet es schon wieder und die Welt geht unter und der Wind gibt noch mal richtig Gas. Der Februar findet, dass er noch nicht alles gegeben hat, und er hat Recht. Wenn ich so durch die Gegend laufe, sehe ich bei diesem Sauwetter sehr viel graurosa Matsch auf den Wirtschaftswegen liegen, die hier durch … [Weiterlesen…]

Sturm aus Afrika

Gestern blies ein Wind aus Afrika durchs Wendland, ich bin mir ganz sicher. Es muss so sein, denn wir hatten plötzlich 18 Grad und einen ganz ordentlichen Sturm. Ein seltsames Wetter. Die Wärme lockte mich in den Garten, wo sich das Unkraut dank des milden Winters schon munter über alle Gemüsebeete ausgebreitet hatte. Die Tomatenpflanzen … [Weiterlesen…]

Spaziergang, Wind

Seit gestern tobt ein Wintersturm über Deutschland. Er lässt den Regen waagerecht fallen, reißt hier und da und dicke und dünne Äste ab und lässt die Nordsee am Festland lecken. Hier im Wendland schüttelt er nur ein bisschen an Häusern und Bäumen und heult beeindruckend um die Ecken. Ich mag Wetter. Der Wind räumt auf, … [Weiterlesen…]

Lange nichts und dann das.

Als Blogschreiberin schreibt man ja so ins Nichts hinein. Man möchte gern unterhalten, man möchte den geneigten Leser bei der Stange halten und nicht mit dem ganzen Kleinscheiß langweilen, der so passiert. Da fällt dem Sohn die Flasche mit dem Holunderblütensirup runter und die ganze Küche klebt. Da ist die Hafermilch ständig ausverkauft, und dabei … [Weiterlesen…]

Regentag

Seit gestern Abend pfeift der Wind ums Haus und Regen schlägt gegen die Fenster. Weil ich einen Hund habe, kann ich mich nicht drinnen verkriechen, sondern muss für lange, nasse Runden raus in die Natur. Der Regen spielt. Mal ist er fein und sprüht mir ins Gesicht, mal klatscht er in dicken Tropfen auf meinen … [Weiterlesen…]

Schmerz

Er fängt klein an, denn er hat Zeit. Er will sein Spiel genießen. Zuerst ist er ein kleines, lästiges Sirren hinter der Stirn. Er nistet sich dort gemütlich ein, aus dem Sirren wird ganz langsam ein Brummen, bis sich aus dieser Wolke ein Kern manifestiert. Oder eigentlich zwei Kerne. Sie sitzen hinter den Augen und … [Weiterlesen…]

Loslassen

In mein Leben kommen Menschen, verweilen kurz und gehen wieder. Sie berichten von ihrem Leben, sie lassen etwas von ihrer Schaffenskraft, ihrer Inspiration und Lebensfreude in meiner Küche. Ich sammle all diese Geschichten, Gefühle und Eindrücke in meinem Herzen wie in einer Schatzkiste. Manchmal, an stillen Momenten, sitze ich da und krame darin herum und … [Weiterlesen…]

Achtung, Kitsch!

Heute sitze ich in meiner Küche, trinke Rotwein und der dicke Hund schnarcht auf dem Sofa. Ein Winterwochenende im Wendland kann so schön sein. Gestern war ich bei meiner Freundin Nadja zur Feuertonne geladen. Also habe ich Fladenbrot aufgebacken und Hummus gerührt und bin ein Dorf weiter gefahren, um dort mit Nadja, Laura und Janina … [Weiterlesen…]

Über die Kraft von Ritualen

Seit Beginn meiner Depression begleitet mich oft am Morgen beim Aufwachen ein Gefühl der Bangigkeit. Ich mache mir Sorgen, manchmal diffus, manchmal konkret. Wie wird alles werden? Was bringt der Tag? Warum steht mein Leben so sehr Kopf? Ich weiß: Das ist normal. Es geht vorbei. Was wirklich toll gegen die Morgenangst hilft: Mein Morgenkaffee-Ritual. … [Weiterlesen…]

Das muss mal gesagt werden

Meine schöne kleine Wohnung liegt im Erdgeschoss eines alten Bauernhauses. Die Küchentür führt direkt auf einen Innenhof, der, überdacht von einem großen Schleppdach, im Sommer Platz für lauschige Stunden bietet. Seit einigen Wochen finde ich auf ebendiesem Innenhof immer wieder … Hinterlassenschaften. Kleine Häufchen. Sie liegen mal hier mal da auf dem Pflaster, und ehrlich … [Weiterlesen…]