Wer nicht kräht, der nicht gewinnt

Das ganze Jahr liegt der Beutower Dorfplatz in friedlicher Stille. Am 1. Mai aber wuselt und wimmelt es, Autos parken an den Zufahrtssträßchen, Fahrradtouren machen Station auf dem Rundling, verspeisen Bratwürste und lassen sich die Maibowle schmecken. “Das Hähnekrähen ist ein kleines Dorffest”, erzählt mir Patrick Hahn. Er ist Mitglied des Rassegeflügelzüchter-Vereins und hält auf dem … [Weiterlesen…]

Fischen im Matsch

  Weil ich 2013 für eine Reportage ein ganzes Jahr mit der Küstener Ortsfeuerwehr herumgefahren bin, darf ich ab und zu für die Elbe-Jeetzel-Zeitung über Feuerwehr-Themen berichten. Das mache ich sehr gern, denn meist ist es spannend, was da passiert. Die Frauen und Männer in blau-orange sind mit Ernst und Sachverstand bei der Sache. Brände … [Weiterlesen…]

Mäh!

Seit kurzem gucken hier ja überall die grünen Hälmchen aus der Erde, die Maulwürfe drehen völlig durch und alles ist auf Vermehrung und Wachsen aus. Die Schafe haben einen ziemlichen Vorsprung, sie sind bereits seit Wochen dabei, ihre Lämmer zu werfen, und Gisi vom Milchschafhof in Diahren hat alle Hände voll zu tun, weil hier und da … [Weiterlesen…]

Winter im Wendland, und dann der Frühling

Der Künstlerhof, für den ich arbeite, hat immer mal nette Gäste. Im Moment wohnt dort ein Poet. Er heißt Jan Wagner und schreibt Gedichte, die die Dinge beschreiben wie sie sind ohne dabei nüchtern zu werden. Er schreibt Gedichte ganz nach meinem Geschmack. Nun sitzt er auf dem Künstlerhof in seinem Studierstübchen und arbeitet und … [Weiterlesen…]

Isegrimm

Hier im Wendland wird ja schon lange hin und her diskutiert, ob der Wolf nun hier leben darf oder nicht und wieviele Risse von Wild oder Nutztieren auf seine Kappe gehen. Wir besitzen zwei Hunde: einen Jack-Russell-Terrier (empfindsam, wasserscheu und freundlich) und seit ein paar Monaten eine Labrador-Hündin (etwas grobmotorisch, wasserliebend und ebenfalls freundlich). Kalle, … [Weiterlesen…]

Land unter

Es ist paradox: Hier scheint seit gestern die Sonne vom Himmel, es ist warm und schön. In Tschechien aber regnet es immer noch, und von dort her rollt eine Flutwelle die Elbe hinab. In Schnackenburg ganz im Südosten des Landkreises wird ihr Eintreffen am Sonnabend erwartet. Während Bayern und Sachsen bereits mit den Aufräumarbeiten nach … [Weiterlesen…]

Jetzt aber!

Neulich auf dem Klo, dem einzigen Ort in diesem Haus, an dem ich in Ruhe Zeitung lesen kann, las ich über die Princeton-Professorin Christy Wampole. Sie schrieb kürzlich in Berlin einen Essay wider die Ironie. Ihre Kritik: Die Hipster-Szene in Berlin verstecke sich hinter der Ironie. Nichts sei so gemeint wie es erscheine. Vintage-Kleidung, Schnauzbärte, … [Weiterlesen…]

Pechsträhne

Ihr lieben Tagebuchverfolger, jetzt könnt Ihr mal lesen, wie schnell die Dinge sich ändern können. Eben noch war alles prima: Finger alle dran, Leben schön, Haare tiptop, Auto heil. Und dann: Wollte ich Dummerchen unbedingt zu meinem Lieblingsfriseur in die Weltstadt Hamburg fahren. Ich hätte es nicht tun sollen. Alle inneren Stimmen plärrten im Chor: … [Weiterlesen…]

So.

Die Kinder schlafen, der Mann muss noch arbeiten, die Katzen sind draußen im Regen unterwegs, nasse Mäuse fangen. Da hab ich doch glatt mal Zeit, aufzuschreiben, was seit der Eiertragödie so passiert ist. Und das war nicht wenig! Zuerst kamen Künstler Uli nebst Frau Sabine zu Besuch und hängten Ulis Fotografien unter großem Gehämmer, Gemesse, … [Weiterlesen…]

Das Geheimnis des Lebens

Das liest sich sicher ziemlich schwülstig, aber es ist wirklich so: Wir haben vor vier Tagen 18 Hühnereier in einen Brutautomaten gelegt, und heute konnte ich schon die Embryonen sehen. Mit einer so genannten Schierlampe habe ich die Eier im Dunkeln angeleuchtet und siehe da: kleiner Fleck mit Adern in 17 von 18 Eiern. Da … [Weiterlesen…]