Regenwurmmatsch

Nun regnet es schon wieder und die Welt geht unter und der Wind gibt noch mal richtig Gas. Der Februar findet, dass er noch nicht alles gegeben hat, und er hat Recht. Wenn ich so durch die Gegend laufe, sehe ich bei diesem Sauwetter sehr viel graurosa Matsch auf den Wirtschaftswegen liegen, die hier durch … [Weiterlesen…]

Sturm aus Afrika

Gestern blies ein Wind aus Afrika durchs Wendland, ich bin mir ganz sicher. Es muss so sein, denn wir hatten plötzlich 18 Grad und einen ganz ordentlichen Sturm. Ein seltsames Wetter. Die Wärme lockte mich in den Garten, wo sich das Unkraut dank des milden Winters schon munter über alle Gemüsebeete ausgebreitet hatte. Die Tomatenpflanzen … [Weiterlesen…]

Spaziergang, Wind

Seit gestern tobt ein Wintersturm über Deutschland. Er lässt den Regen waagerecht fallen, reißt hier und da und dicke und dünne Äste ab und lässt die Nordsee am Festland lecken. Hier im Wendland schüttelt er nur ein bisschen an Häusern und Bäumen und heult beeindruckend um die Ecken. Ich mag Wetter. Der Wind räumt auf, … [Weiterlesen…]

Von der Kamille

Die Echte Kamille (Matricaria chamomilla) gehört zur Familie der Korbblüter, sie ist eine wichtige Arzneipflanze, wirkt gegen Entzündungen und Magen-Darm-Beschwerden. Die eigentlich in Ost- und Südeuropa heimische Pflanze ist heute in ganz Europa verbreitet. Ihre Blüten können getrocknet und als Tee aufgegossen werden – manche mögen das, viele mögen das nicht. Aber es hilft! Ich … [Weiterlesen…]

Schwitzen

Nun ist es schon ein Jahr her, dass die böse, finstere Depression ihren Klammergriff um mein Herz langsam gelockert hat. Im Februar 2019 war ich schon in einer Tagesklinik angekommen und lernte langsam, wieder Freude zu empfinden. Viele halfen mir dabei: Meine Freundinnen und Freunde, meine Kinder, mein Exmann, meine Mutter… Aber ich half mir … [Weiterlesen…]

Lange nichts und dann das.

Als Blogschreiberin schreibt man ja so ins Nichts hinein. Man möchte gern unterhalten, man möchte den geneigten Leser bei der Stange halten und nicht mit dem ganzen Kleinscheiß langweilen, der so passiert. Da fällt dem Sohn die Flasche mit dem Holunderblütensirup runter und die ganze Küche klebt. Da ist die Hafermilch ständig ausverkauft, und dabei … [Weiterlesen…]

Nurejew und die Anderen

Geboren wurde er in der Transsibirischen Eisenbahn, er wuchs in der russischen Provinz auf und tanzte, sobald er erkannt hatte, dass es diese Möglichkeit gab. Sein Vater, sagt er später, habe ihn geschlagen, wenn er ihn beim Tanzen erwischt hätte, und doch tanzte Rudolf Nurejew immer weiter, bis er schließlich in Leningrad seine Ausbildung begann … [Weiterlesen…]