Hoher Mechtin

Gleich hinter meinem Haus beginnt der Wald. Hohe Kiefern, sandiger Boden. Durch den Wald führt der Weg in den Hohen Mechtin. Der kleine Höhenzug ist mit 142 Metern über Null die höchste Erhebung des Wendlands. Gemächlich können Besucher auf einem breiten Weg hinaufwandern, links und rechts steht alles voller Heidelbeerbüsche. Im Sommer werden wir hier … [Weiterlesen…]

Wurst

Wir alle wissen: Eine fleischarme, abwechslungsreiche Ernährung tut uns gut. Viel Gemüse, viel Eiweiß in Form von Hülsenfrüchten, Vollkorn, viel trinken, und zwar nicht nur Bier, ja, all das ist gut für den Körper und vielleicht … nee, für die Seele ist das nüscht. Weil ich gern steinalt werden möchte (Leben ist geil!) und weil … [Weiterlesen…]

Bis auf die Knochen

Heute war der erste richtige Novembertag. Trübe. Neblig. Kalt. Als ich unter der Linde an der Wegkreuzung, die in die Felder führt, entlanglief, regnete es Nebeltropfen von den Blättern auf mich. Seltsam, die Bäume haben ihr Laub in diesem Herbst sehr lang. Schön bunt ist es immer noch, erst langsam wehen die Novemberwinde die Blätter … [Weiterlesen…]

Sterben

Die Sonne scheint heute ganz wunderbar, es ist ein zu warmer, sonniger Novembertag. Ich gehe gern laufen bei diesem Wetter, schnappe mir den Hund und trabe fünf Kilometer durch die umliegenden Dörfchen und durch den Wald. Der Hund läuft meist neben mir, ab und zu schnüffelt er hier und da im Wald herum, gern wälzt … [Weiterlesen…]

Von der Langsamkeit

Wer bremst, verliert. So sah meine Wahrheit lange aus. Als meine Kinder laufen lernten, waren auch sie viel im Trab unterwegs, als würde der gewonnene Schwung sie davon abhalten, umzufallen. Als sie lernten, Fahrrad zu fahren, galt auch hier: Schneller ist besser. Klar, wenn man langsam wird, wird’s wackelig. Die vergangenen 2,5 Jahre haben mir … [Weiterlesen…]