Maus im Haus

Heißt sie Manfred? Oder Müller? Die Maus.

Heute morgen ging ich durch mein Badezimmer und fühlte es gleich: Etwas ist anders. Ich bin nicht allein. Im Augenwinkel sah ich einen Schatten in der Badewanne und siehe da: Ich hatte Besuch. Von einer kleinen, sehr erschrockenen Maus, die sich vertrauensvoll an ihren neuen Freund, den Duschkopf kuschelte. Sie hatte wohl schon die ganze Nacht Party in meiner Wanne gefeiert, denn überall lagen Mäuseköttel herum.

Erste Recherchen ergaben leider keine genauen Ergebnisse. Sie ist keine Brandmaus, keine Hausmaus, keine Waldmaus, soviel steht fest. Sie ist klein und grau mit Knopfäuglein, und ich habe sie mit meinen Gartenhandschuhen vorsichtig geschnappt und in die Freiheit entlassen.

Das Gefühl, so ein kleines Leben in den Händen zu halten ist schön: Die Wärme des Mäusekörpers drang durch meinen Handschuh. Sie drückte ihren Kopf gegen meine Hand, weil sie natürlich fliehen wollte. Und als ich am Fliederbusch die Hände öffnete, erklomm sie mit ihren kleinen Pfoten meinen Handrücken, kletterte aus der Hand und hüpfte davon.

Machs gut, kleine Maus.

PS: Wer mir die Maus bestimmt, darf sich einen Blogeintrag zum Thema seiner Wahl wünschen!

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